Wir starten das Innovationscluster und die Plattform „Reinventing the Wheel“ – eine offene Initiative, die Hersteller, Zulieferer, Einkäufer, Bildungseinrichtungen und Innovationspartner branchenübergreifend zusammenbringt, um praktische Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln.
Die Plattform konzentriert sich auf drei Bereiche: Reduzierung von Materialabfällen, Verbesserung der Langlebigkeit von Produkten und Aufbau widerstandsfähigerer lokaler Lieferketten. Wir glauben, dass dies Herausforderungen sind, die kein einzelnes Unternehmen oder ein einzelner Sektor allein lösen kann.
Wenn Sie physische Produkte herstellen, beschaffen oder einsetzen, möchten wir Sie einladen, Teil dieser Initiative zu werden.
Mitte 2023 haben wir das Projekt „Reinventing the Wheel“ gestartet. Ziel des Projekts sind Investitionen in Technologien und Prozesse, die die Art und Weise modernisieren, wie wir unsere Produkte entwickeln, fertigen und beschaffen.
Die Umsetzung dieses Ziels wird sich positiv auf unsere Produkte, Mitarbeiter, Partner und Kunden auswirken – und auch auf die lokale und regionale Industrie und ihre Ökosysteme.
Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro, wovon ein erheblicher Teil aus dem norwegischen Finanzierungsmechanismus über die EUA und das norwegische Zuschussprogramm stammt. Darüber hinaus werden die Investitionen durch ein spezielles Entwicklungsdarlehen der Kroatischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (HBOR) und durch spezielle Projektmittel der KENDA ermöglicht.
Die norwegischen Fördermittel sind Teil des Programms für Unternehmensentwicklung und Innovation in Kroatien, das von den Regierungen Norwegens, Islands und Liechtensteins finanziert und von Innovation Norway im Rahmen des Übergangs zur grünen Industrie in Kroatien und 14 weiteren EU-Zielländern umgesetzt wird.
Das Projekt wurde gemeinsam mit der Eupolis Group Ltd. und International Development Norway entwickelt und umgesetzt.
Die Eupolis Group Ltd. ist ein kroatisches Beratungsunternehmen, das sich auf Systeminnovation, Entwicklung, Fundraising und die Initiierung globaler Cluster an der Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragen konzentriert.
International Development Norway, kurz IDN, ist eine Ausgründung der SINTEF Foundation, dem größten Auftragsforschungsinstitut in Skandinavien, das sich auf die Unterstützung der Umstellung auf eine zirkuläre und umweltfreundliche Produktion konzentriert.
Gemeinsam verändern wir die Art und Weise, wie wir produzieren.
Wir verbessern die Energieeffizienz unserer Produktion, indem wir die Isolierung verstärken, Solaranlagen einbauen und den Abfall in unseren Produktionsprozessen reduzieren.
Wir setzen derzeit neue Technologien im gesamten Produktionsablauf ein, einschließlich Robotik und digital gesteuerter Radproduktion.
Diese werden zu einer Verringerung des Abfalls im Lackierprozess führen und die Arbeitsumgebung durch bessere Beleuchtung, stärkere Isolierung und bessere Luftqualität verbessern.
Wir sind davon überzeugt, dass die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und bewährten Verfahren der Weg nach vorne ist. Der Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit sind daher zentrale Bestandteile des Projekts.
Wir wollen den Austausch von Erfahrungen und Wissen erleichtern und die Clusterbildung fördern, d. h. die Zusammenarbeit innerhalb eines Sektors oder sektorübergreifend, um Vorteile zwischen normalerweise nicht miteinander verbundenen Unternehmen, Einrichtungen und Einzelpersonen zu erzielen, die sich gemeinsamen Herausforderungen in den Bereichen Produktion, Werkstoffe und Lieferketten stellen.
Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Aktivitäten zum Austausch von Wissen und die Themen, an deren Zusammenarbeit wir besonders interessiert sind. Für weitere Informationen zögern Sie bitte nicht, uns über das Formular am Ende dieser Seite zu kontaktieren.
Während und nach der Projektlaufzeit planen wir Werksbesuche sowie kurze Schulungen zu unseren Erfahrungen und Lösungen.
Gemeinsam mit unserem Projektpartner Eupolis Group Ltd. organisieren wir Innovationsveranstaltungen wie Workshops, Hackathons und Creathons.
Ziel dieser Aktivitäten ist nicht nur die gemeinsame Entwicklung effizienter Transformationsprozesse, Produkte und Dienstleistungen, sondern auch die Unterstützung disruptiver Innovationen bei Unternehmen, Herstellern und Akteuren der Lieferkette in Kroatien, der EU, der westlichen Balkanregion und weltweit.
Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ist eine zentrale Strategie zur Optimierung von Kapazitäten.
Wenn wir z. B. Überkapazitäten in Prozessen wie der CNC-Bearbeitung haben, können wir Komponenten für lokale Unternehmen fertigen oder diese Kapazitäten anderen Unternehmen zur Verfügung stellen.
Auch umgekehrt: Verfügen andere Unternehmen über benötigte Ressourcen, können Kooperationsmodelle entstehen. Die bereits geplante gemeinsame Nutzung unserer Werkstätten wird dabei auf Skalierbarkeit und Wiederholbarkeit getestet.
Die Marktnachfrage zu erfüllen, ohne unnötigen Abfall zu erzeugen, ist entscheidend.
Wir arbeiten mit Unternehmern, Innovatoren und Forschungseinrichtungen zusammen, um Wege zu finden, wie wir unsere Produkte und Dienstleistungen personalisieren können, ohne übermäßigen Konsum zu fördern.
Zudem entwickeln wir Geschäfts- und Nutzenversprechenmodelle für unterschiedliche Kunden. Diese Themen werden in unseren Co-Creation-Workshops und Folgeprojekten mit interessierten Partnern behandelt.
Wir möchten Wege finden, wie andere Unternehmen unsere Abfälle sinnvoll weiterverwerten können.
Beispiel: Mit der Abwärme aus der Radauskühlung könnten in einem angrenzenden Gewächshaus Tomaten angebaut werden. Oder überschüssiger Stahl könnte anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
Langfristig konzentrieren wir uns auf neue Geschäftsmodelle wie „Product-as-a-Service“ und Cradle-to-Cradle-Designs – mit dem Ziel, die Rad- und Stahlverarbeitung nachhaltig neu zu denken.